Das Land Steiermark unterstützt den Einsatz von Fotovoltaik, die Speicherung der Sonnenenergie und vor allem auch den Anteil des Eigenverbrauchs. Damit soll die Erzeugung klimafreundlichen Stroms steigen, das Netz zugleich aber auch entlastet werden.

Am 23. September 2014 ist es zu spät
Bis spätestens 22. September 2014 um 12:00 Uhr können nun Eigentümer und Eigentümergemeinschaften von Wohngebäuden in der Steiermark Projekte für eine neuartige Förderung einreichen. Durch ein nicht rückzahlbares Darlehen werden innovative Vorhaben zur Nutzung und Speicherung unterstützt, die Förderquote beträgt jeweils maximal 45 Prozent der Investitionskosten.


Für eine Einreichung kommen stationäre Speichersysteme und Modelle für intelligente Lastverschiebungen in Frage, so etwa auch E-Tankstellen, nachgeschaltete Wärmepumpen und dergleichen. Von der Förderaktion explizit ausgeschlossen sind hingegen Speicher, die Blei einsetzen, Eigenbauten, gebrauchte Speicher, Inselanlagen ohne Anschluss ans Netz oder Anlagen, die bereits aus anderen Mitteln gefördert wurden.

Nur mit Profis
Ob es sich um eine neue Fotovoltaik-Anlage handelt oder ob eine bereits bestehende mit einem Speicher erweitert wird, spielt bei der Beurteilung keine Rolle. Wohl aber ist eine der Voraussetzungen, dass ein befugtes Fachunternehmen in die Planung eingebunden ist und die Ausführung übernimmt. Außerdem ist mit der Förderung die Bereitschaft verbunden, Messdaten und gegebenenfalls auch Betriebsdaten zur Verfügung zu stellen.

Eine Experten-Jury unter der Leitung des Energiebeauftragten des Landes Steiermark wird über die Förderzusagen entscheiden. Wichtig: Zuerst einreichen - und erst nach der Förderzusage kaufen und in Betrieb nehmen.

Alle Unterlagen und die Möglichkeit zur Einreichung finden Sie ab 19. August 2014 unter www.ea-stmk.at/Fotovoltaikspeicher2014


Strompreiszonen-Kompromiss

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„Für die Maschinenindustrie, die Baubranche und auch andere mittelständische Unternehmen ist die Digitalisierung der aktuell wichtigste Treiber von Wachstum, Innovation und Produktivität. Im Wettrennen um die Datenhoheit ist ein hohes Innovationstempo gefordert“, betonte Dr. Elisabetta Castiglioni, CEO von A1 Digital International, im Rahmen der 15. Ausgabe des von Fraunhofer Austria, Capgemini, NTT Data sowie Melzer PR initiierten Executive Formats »Chefsache Industrie 4.0« in Wien.
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Graz unter Strom

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Neuer 110-kV-Kabelring: Rückgrat der Energieversorgung in der Landeshauptstadt bis zum Jahr 2070, 15 Jahre Bauzeit, 70 Millionen Euro Investition. Die Bevölkerung und die Wirtschaft im Großraum Graz wachsen enorm. Trotz erfolgreicher Energieeffizienzmaßnahmen steigt damit auch der Strombedarf.
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Auf Augenhöhe mit dem Stromversorger

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E-Wirtschaft auf dem Weg in die digitalisierte Zukunft

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Österreichs E-Wirtschaft ist in vielen Bereichen Vorreiter für die smarte, digitale und erneuerbare Energiezukunft. Deutlich belegt dies der Forschungsbericht 2017, den Leonhard Schitter, Präsident von Oesterreichs Energie im Rahmen eines Trendforums von Oesterreichs Energie vorstellte, das innovative Schwerpunktsetzungen der Branche thematisierte.
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